Nokia zieht sich aus Bochum zurück

Bochum-NOKIADer Handyhersteller Nokia wird sich aus Bochum zurückziehen und nach Rumänien umziehen. Betroffen davon sind 2.300 Angestellte in dem Betrieb und zusätzlich noch bis zu 1.000 Leiharbeiter und 1.000 Arbeitsplätze in Zuliefererfirmen. Momentan wird geprüft, ob sich Fördergelder an das Unternehmen zurückfordern lassen. Als Begründung gibt Nokia an, dass in Rumänien die Arbeitsplätze 10mal günstiger seien.

4 Kommentare

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  • Die interessante Frage ist nur, wie lange noch. Die Lohnkosten in Europa steigen doch mit der Zeit auch an und damit wird der Gewinn doch nur kurzfristig realisierbar. Und würden die Anfangskosten, Gebäude, Maschinen usw. nicht subventioniert, der Gewinn würde sich weiter schmälern. Die beste Reaktion wäre wohl die Subventionen für Konzerne komplett abzuschaffen und bestenfalls noch KMUs unter die Arme zu greifen – Europaweit natürlich.

  • Man darf internationalen Konzernen gar keine Fördergelder geben. Sie sind wegen der Fördergelder nach Bochum gekommen und ziehen nun wegen der Fördergelder nach Rumänien, und in 10 Jahren nach Afrika – oder wieder nach Deutschland, wenn es da wieder eine Förderfähige Region gibt.

    Wenn fördern – dann den lokalen Mittelstand.

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