Weitere Details über geschönte Kriminalstatistik

Die Süddeutsche Zeitung berichtete heute über weitere Details im Skandal um die geschönte Statistik in Sachsen-Anhalt. So ist die „strengere Auslegung“ von rechten Straftaten nicht im Landeskriminalamt erkohren worden, sondern als Aufgabe des Ministeriums gesehen worden, um die Spitzenposition rechtsextremer Straftaten los zu werden. Dementsprechend sei von dem Referatsleiter gefordert worden, dass in die Statistik „nichts reinkommt, was da nicht reingehört“. Das Ergebnis kennen wir ja schon ein wenig: Hakenkreuze könnten auch von Kindern gemacht sein, aber es gab noch mehr „uneindeutige“ Straftaten:

Im Interview mit Radio Sachsen-Anhalt sagte der Sprecher des Innenministeriums, als politisch uneindeutig seien vom LKA Sieg-Heil-Rufe, eine wehende Hakenkreuzfahne, das Abspielen des Horst-Wessel-Liedes und der Verkauf von Weinflaschen mit Adolf-Hitler-Etikett deklariert worden.

Eine ganz neue Idee des Kampfes gegen Rechts: Weggucken… Herzlich willkommen in Sachsen Anhalt, wo Nazis noch Nazis sein dürfen, solange man es nicht zu offensichtlich tut. Und eine Hakenkreuzfahne kann man ja auch nur wegen der Farben toll finden…

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