Finanzquellen der NPD

Da noch immer der ein oder andere Besucher über meinen Bericht über Herrn Müller und die NPD auf mein Blog kommt, habe ich nochmal nachgeforscht und zum einen einen Artikel bei redok dazu gefunden, aber auch eine eine Reportage herausgesucht, in der es um die Finanzquellen der NPD geht. Beides lohnenswert und die Aussage bestätigtend, dass Theo Müller kein Unterstützer der NPD ist.

Der Artikel bei redox erschien rund zwei Monate später als meiner, aber mit dem gleichen Fazit, nämlich, dass die angeblichen Parteispenden von Firmenchef Müller an die NPD nichts anderes seien, als eine Falschmeldung. Interessant ist neben dem Hinweis, dass dieser Kettenbrief bereits 2005 als solcher registriert war, neben Annekdoten, wie einem Boykottaufruf der WASG Rüsselsheim, zum einen die Anmerkung, dass Müller durchaus auf der NPD Seite auftauchte. Allerdings nicht so, wie man es sich von einem Großspender vorstellen würde:

Wenn ihr jetzt fragt, warum solche ekelhaften Schmarotzer wie der Herr Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muss ich euch sagen, dass man so etwas einfach nicht tut.
(Webseite NPD Sachsen-Anhalt, Artikel vom 22.10.2005)

Aber auch der mögliche Hintergrund dieser Vorwürfe der Rechtslastigkeit, kann in dem Artikel nachgelesen werden: So habe sich Müller 1989 mit vermeintlichen „Werbern“ der REPublikaner getroffen. Er selber wies die in einem Artikel der Zeitung, die diese „Werber“ beauftragt hatte, genannten Zitate zurück, ebenso wie seine Bereitschaft die Partei mit Spenden zu unterstützen. Womöglich ist hier was hängengeblieben, was sich nun fast 20 Jahre später rächt. Aber wie gesagt: An der Sache ist nichts dran und wer mehr wissen will, kann gerne den kompletten Artikel lesen.

Hier gibt es auch nur noch ein 7-8 minütiges Video zur Finanzierung der NPD. Auch hier – natürlich – kein Wort von Theo Müller, aber einiges interessantes zur Verbindung zur Neonazi Szene und der finanziellen Unterstützung durch Altnazis.

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