Archiv30. Dezember 2007

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Neues Blogging Tool
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Vorgeschichte des Kalten Krieges
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Psychotricks beim Einkauf

Neues Blogging Tool

Screenshot Irgendwie überkam mich letztens der Wunsch an meinem Rechner nicht mehr nur mit dem WordPress Editor online arbeiten zu müssen, sondern etwas komfortabler unter Windows. Ich hatte vorher schon mal mit Blogdesk gearbeitet, aber – sofern ich nichts übersehen habe – dort kann man nicht einfach Überschriften in den Text integrieren. Prinzess hatte vor einiger Zeit dazu eine Blogparade und darum habe ich mich dort mal umgeguckt. Auch wenn dort die Mehrzahl noch mit dem integrierten Editor arbeitet, erinnerte ich mich an einen Artikel von Rene vor einiger Zeit und habe darum auch mal den Windows Live Writer installiert. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Es macht jedenfalls viel mehr Spaß hier zu schreiben, als im Backend Bereich von WordPress. Einfach mal aufgezählt, was mir alles gefällt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit 😀

Zum einen schreibt man in dem Layout, den der Text später hat, insbesondere bei Bildern neben denen ich einen Text stehen haben will ist dies ganz hilfreich. Was mir auch besonders gut gefällt, ist das Einfügen von Links zu früheren Beiträgen. Anstatt hierzu erst mit dem Browser die Seite aufzurufen, kann ich direkt im Programm frühere Beiträge auswählen. Über Plugins kann man das Programm erweitern und somit auch solche Polaroid Bilder wie in den letzten Beiträgen einfügen oder Videos einfach durch die Eingabe der URL. Integriert ist gleich eine Rechtschreibprüfung und das automatische Abspeichern von Entwürfen und fertigen Beiträgen auf der Festplatte. Achja, Tags kann man auch mit vergeben.

Also alles in allem eine runde Sache mit der das Bloggen nochmal mehr Spaß macht 🙂

Vorgeschichte des Kalten Krieges

Nach der theoretischen Einführung des ersten Beitrages wird es nun Zeit wirklich in die Geschichte einzutauchen – und zwar mit den Hintergründen des Kalten Krieges. Beginnen will ich mit einem interessanten Zitat:DeTocque

Es gibt heute auf der Erde zwei große Völker, die – von verschiedenen Punkten ausgehend – zum selben Ziel vorzurücken scheinen: die Russen und die Amerikaner.
Beide sind im verborgenen groß geworden und während die Aufmerksamkeit der Menschen anderswo gefesselt war, sind sie plötzlich in die vorderste Reihe der Nationen getreten, (…)
Sein Ziel zu erreichen, baut der Amerikaner auf das private Interesse und läßt die Kraft und Vernunft des Einzelnen wirken, ohne sie zu dirigieren.
Der Russe drängt gewissermaßen die ganze Macht der Gesellschaft in einem Menschen zusammen.
Freiheit ist dem einen der Antrieb, Knechtschaft dem anderen. Ihr Ausgangspunkt ist verschieden, verschieden ist ihr Weg; und doch, nach einem geheimen Plan der Vorsehung scheint jeder von ihnen berufen, dereinst die Geschicke der halben Welt zu lenken. ((Tocqueville, Alexis de: Über die Demokratie in Amerika, Stuttgart 1985, Amazon))

Was auf den ersten Blick wie eine zeitgemäße Analyse der Situation nach dem Zweiten Weltkrieg aussehen mag, ist zu dem Zeitpunkt bereits über 100 Jahre alt. Der Franzose Alexis de Tocqueville schrieb dies bereits 1835 in seinem Werk “Über die Demokratie in Amerika”, einer Analyse des amerikanischen Regierungssystem. Auch wenn Russland nach dem Zweiten Weltkrieg sicher anders aussah, als es Tocqueville kannte, sollte er Recht behalten. Jedoch wäre es wohl – bei aller Bedeutung seines Werkes – überzogen hier die Vorgeschichte des Kalten Krieges beginnen zu lassen.

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Psychotricks beim Einkauf

Wenn man Einkaufen geht, sind einem einige Tricks ja schon bekannt: In Augenhöhe stehen die teuren Produkte, wer es etwas günstiger will, muss sich bücken. Ebenso der Trick, dass 1,99 Euro sehr viel billiger wirkt als 2 Euro. Weitere Tricks und die Psychologie des Einkaufens wird in folgendem Video ein wenig dargestellt:

Und weiter geht’s mit der Geschichte der Einkaufswagen sowie der Psychologie der Musik beim Einkauf:

Schon interessant, wie wir teilweise hinters Licht geführt werden. Aber noch schlimmer als diese Tricks es für jemanden "gemütlicher" zu machen finde ich die "Dauer-Räumungsverkäufe" von irgendwelchen Geschäften. Monatelang gab es in Gelsenkirchen einen Buchladen, der angeblich schließen müsste und man darum noch schnell zu schlagen sollte – inzwischen ist er weg, aber der zeitliche Druck, der dort aufgebaut wird ist schon nervig. Ebenso bei einem Schuhladen, der auch schon ewig weg sein müsste, wenn man Räumungsverkauf ernst nimmt…