Wenn die Realität zu brutal ist

youtube.jpgDas Videoportal YouTube hat den Zugang des Menschenrechtsaktivisten Wael Abbas gesperrt, weil seine Videos zu gewalttätig waren. Die Regeln, die YouTube sich gegeben hat, sind im Kern ja richtig, aber für Menschenrechtsaktivisten eben problematisch: Es geht bei solchen Videos ja nicht um die Diskriminierung des Opfers, sondern um die Offenlegung von Missständen in der Beachtung von Menschenrechten. Und grade Abbas hatte mit Videos auch schon zur Verurteilung von Tätern führen können. Auch zeigt sich YouTube nicht in allen Bereichen so aktiv im Schutz vor Gewaltvideos, wie in dem vorliegen Fall. Nicht umsonst hätten Lehrer eine Schließung von YouTube wegen Cybermobbing gefordert, da hier Lehrer und Schüler gedemütigt werden. Auch wenn die Forderung sicherlich richtig ist, sollte YouTube vielleicht engagierter gegen solche Videos vorgehen, anstatt Dokumentationen staatlicher Gewalt zu entfernen. (siehe Blogger for Freedom)

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