Netvoting – Social Community oder einfaches Votingtool?

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Es war schon ein mehr als seltsames Angebot, welches ich bei Trigami auf den Tisch bekam:

Leider kann und will ich zum jetztigen Zeitpunkt nichts über unsere Web 2.0 Plattform berichten. Ich kann nur soviel dazu sagen, dass es sich um eine vom Thema her „wirklich“ neuartige Socialnetworkplattform handelt mit diversen technischen Applikationen die besonders für Blogger von Nutzen und Interesse sind.

Also grundsätzlich bin ich an Web 2.0 Projekten interessiert, daher habe ich mich beworben, gespannt auf das, was sich bei dieser Networkplattform von anderen wie Facebook oder dem eher bekannten StudiVZ unterscheidet.

Lange passierte dann garnichts nachdem ich mich für die Betaphase angemeldet hatte und es gab schon Vermutungen, die ganze Aktion sei nur ein großer Schwindel um an Emailadressen zu kommen. Naja, dies bewahrheitete sich nicht, stattdessen kam schließlich die Einladung zur Closed Beta von netvoting.com.

Der Name sagt eigentlich schon, worum es geht: Umfragen. Das neuartige an dieser Plattform ist also das bereitstellen vom Umfragen kombiniert mit einem eigenen Profil, Gruppen, Freunden, etc. also das was man aus anderen Social Communities kennt. Aber greift diese Technik wirklich ineinander?

Top-Votings

Kern bilden wie gesagt die Umfragen, die vor allem im Bereich Unterhaltung oder Wissenschaft angesiedelt sind.Wie man es von jeglichen Umfragen kennt, wählt man eine Auswahlmöglichkeit aus und stimmt dafür – so einfach ist das Abstimmen. Im Anschluss daran werden aber gleich viele Statistiken gesammelt:

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Und hier sehe ich auch ein Hauptmanko: Einem Profil wird das Abstimmungsverhalten zugeordnet und somit kann jeder sehen, wer wie abgestimmt hat. Ausschalten kann man dies nicht und damit ist Anonymität kaum gegeben – ein ganz großer Minuspunkt.

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Bleibt dennoch die Frage, wie man selber Abstimmungen erstellt. Dies geht eigentlich sehr schnell und einfach – wie man es von Umfragen erwartet. Frage und Antworten eingeben, Kategorie auswählen und weitere Optionen einstellen (Zufällige Reihenfolge der Antworten, Multiple Choise?, Schutz vor Mehrfachabstimmungen) – fertig.

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Wenn man will, kann man dieses auch gleich ins eigene Blog einbinden.

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Dazu kann man verschiedene Styles auswählen. Einen eigenen zu erstellen hingegen erfordert Tiefen des CSS Editierens und das ohne wirkliche Hilfe, also für Einsteiger nichts und auch für Profis nicht unbedingt mal eben herzustellen. Naja, ich habe da lieber ein vorgefertigtes genommen und das sieht dann so aus

Einbinden kann mal als Flash oder Javascript und für professionellere Nutzungsmöglichkeiten kann man Widgets einstellen, bei der verschiedene Umfragen rotieren.

Soweit so gut, aber wie ist es mit dem Social Network? Im Prinzip geht alles, was mit StudiVZ oder ähnlichem geht, auch bei netvoting, aber der weitergehende Sinn dahinter fehlt mir noch.

So wäre es ja sinnvoll, wenn man in Gruppen Umfragen durchführen könnte, aber bei Umfragen gibt es keine getrennten Zugriffsrechte und auch das Hinzufügen von Umfragen zu Gruppen funktionierte bei einem Test vor wenigen Minuten auch nicht wirklich.

Ebenfalls das Einfügen auf eigene Seiten ist seltsam, wie Thomas schon meinte. Denn die seitenbezogenen Umfragen werden die Benutzer von netvoting kaum interessieren, bzw. interessieren mich dann ja eher die Meinungen der Seitenbesucher und nicht die von netvoting.

Als Fazit ist netvoting sicher eine interessante Umfragenseite, die aber noch weiter entwickelt werden muss, wenn Sie wirklich etwas besonderes im Web 2.0 werden will, denn sonst hat man die Community Funktionen schon beim StudiVZ (o.Ä.) und Gruppen wären bei doodle besser aufgehoben. Wenn man hier nacharbeitet könnte es sich ein wenig dahin entwickeln. In jedem Fall muss aber der Datenschutz erweitert werden und Abstimmungsregeln erstellt werden, eben für Gruppen oder nur die eigene Homepage.

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