Hillary ist noch nicht Präsidentin

obama_clinton.gifEs geht auf Januar zu, wenn die ersten Vorwahlen zur amerikanischen Präsidentschaft stattfinden, die den demokratischen bzw. republikanischen Präsidentschaftskandidaten bestimmen werden. Bei einer Fernsehdebatte der demokratischen Kandidaten musste sich die Kandidatin Hillary Clinton nun zum ersten Mal harscher Kritik an ihrer Politik durch die Konkurrenten Edwards und Obama stellen.

Obama, Edwards sowie drei andere Bewerber griffen die New Yorker Senatorin besonders an, weil sie 2002 für den Irak-Krieg gestimmt hatte. Zudem bedeute ihre jüngste Zustimmung zu einem Gesetz der Republikaner, das die Revolutionären Garden in Iran zur Terrororganisation erklärt, eine direkte Unterstützung für die Regierung von Präsident George W. Bush. (…) Auch Hillary Clintons Äußerungen über einen Truppenabzug aus dem Irak und zur Sozialpolitik seien nicht eindeutig. Sie stehe nicht für „echten Wandel“, sagte Obama.

Dabei ist ihr Sieg noch lange nicht sicher. Zwar liegt sie in den Umfragen um 20 Prozent vorne, aber die Demoskopen vertrauen den Zahlen noch nicht. Für die meisten Amerikaner seien die Wahlen noch zu weit weg, sie wollen „sie wollen Thanksgiving und Weihnachten unbehelligt von der Politik feiern“. Demnach stellt sich auch hier die Frage ob sie nicht noch vom sicher geglaubten Sockel stürzen könnte – wie die hälfte aller Herbstfavoriten in den letzten Jahrzehnten. Für die Republikaner wäre sie wohl der Wunschkandidat: Momentan sagen 50 Prozent der Amerikaner, dass sie niemals für sie stimmen würden. Aber auch hier ist sicher noch einiges abzuwarten ;)

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