Das Hakenkreuz hätte auch ein Kind machen können…

Oben stehender Satz war scheinbar Leitlinie der Polizei in Sachsen-Anhalt, die eben alles aus der Statistik rechtsextremer Taten entfernte, was nicht eindeutig politisch zuzuordnen war. Und dementsprechend könnte ein geschmiertes Hakenkreuz in den meisten Fällen theoretisch auch von Kindern gemacht worden. Das Ergebnis: Eine schönere Statistik mit einer Halbierung rechtsextremer Straftaten. Folgen für diese abenteuerliche Rechnung wird es aber nicht geben, zumindest hat die Regierung dies bisher abgelehnt. Soviel Glück hatten drei Staatsschützer nicht, die für ihr Engagement und das „Hingucken“ (so der Name des Landesprogramms gegen Rechts) versetzt wurden. Moral von der Geschicht: Wer Sachen-Anhalt die Statistiken schönt und so tut, als gebe es weniger Rechtsextremismus kommt mit einem – offensichtlich nicht ernst gemeinten – Rüffel davon, wer sich gegen Rechts einsetzt, riskiert den Job. (Siehe auch: TAZ)

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