US-Wahlkampfsplitter

for my american friends... Allzu lange wird es nicht mehr dauern, da wird in Iowa die erste Vorwahl zur US-Präsidentschaft stattfinden. Und spätestens am „Super-Tuesday“ dem 5. Februar dürfte feststehen, welche beiden Kandidaten  bei der Präsidentschaftswahl am 4. November 2008 gegeneinander antreten werden – und spätestens dann wird auch feststehen, ob Barack Obama oder Hillary Clinton das Rennen machen wird. Dabei sehen die Umfragen Clinton jedoch mit 35 bis 45 Prozent noch vor dem Senator aus Illinois mit 20 bis 30 Prozent. Bei den Republikanern ist die Lage unklarer, wobei der bisher aussichtsreichste Kandidat Rudolph Giuliani durch den Schauspieler Fred Thompson bedrängt.

Spendenwettlauf

Eine entscheidende Frage für die Prognose der Kandidatur ist auch immer der Wettlauf um die meisten Spendengelder – und die Veröffentlichung der nächsten Quartalszahlen steht kurz bevor. Es ist aber bereits durchgesickert, dass auch diesesmal Obama mehr Spenden gesammelt haben dürfte, als seine Konkurrentin. Während Obama 20 Millionen Dollar auf seinem Konto verbuchen darf, sind es bei Clinton 16-18 Millionen.

Nackte Werbung

Ob es an dem „Obama Girl“ liegt, welches seit einigen Wochen bei YouTube ihre Verliebtheit zu dem Kandidaten zum Ausdruck bringt, mag man vielleicht bezweifeln, aber immerhin haben auch andere Konkurrenten längst ihre Verehrerinnen im Netz. Dennoch gibt’s als kleine Ablenkung das Video, aber erwarte keine große Musikkunst :D

Hollywood-Unterstützung

Auch Hollywood steigt in den Wahlkampf ein. Mit Spenden hatten die Künstler der Leinwand schon beim letzten mal verstärkt die Demokraten (69 Prozent der Spenden gingen an demokratische Kandidaten) unterstützt und es ist absehbar, dass dies bei der kommenden Wahl auch der Fall sein wird. Aber nicht nur finanziell, sondern auch ideell oder durch die Produktion kritischer Blockbuster engagiert sich die Filmproduktion im Rennen um den mächtigsten Posten der Welt.

Obama gegen Atomwaffen

Obama hat bereits seit längerem seine Kritik am Irakkrieg deutlich gemacht und auch eine Beendigung desselben angekündigt, sollte er Präsident werden.  Nun hat er sich auch gegen Atomwaffen ausgesprochen und werde mit Russland über einen gezielten Abbau der atomaren Waffen diskutieren.

Back To Top