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Politisches Blog von Patrick Jedamzik

Es hat über zwei Monate gedauert, aber heute kam endlich mein Paket mit der Raynox DCR-250 Linse an, die ich zur besseren Fotographie von meinen Ameisen (oder auch sonst) nutzen möchte. Und ich habe auch schnell einige Testfotos gemacht, wobei ich merke, dass es eben nicht so einfach ist. Als Fotomodell diente ein bereitwilliger Mehlwurm aus der Futterbox der Ameisen ;)

P1020101

Was mir schnell auffiel und jetzt bei den Bildern im Nachhinein noch deutlicher wird, ist das Problem des Scharfstellens. Zum einen dauerte das manuelle Fokusieren an der Kamera bei einem doch recht fixen Mehlwurm leider doch oft etwas zu lange, wobei ich aber den Tipp gelesen habe, dies zukünftig eher mit Vor- und Zurück zu lösen. Ein weiterer Fehler lag in der gewählten Blende, die einfach zu groß gewählt wurde – naja, gewählt eben nicht, sondern einfach probiert. Das nächste Bild macht dies glaube ich gut deutlich:

P1020105

Man erkennt gut, dass hier nur ein Bereich in der Mitte wirklich scharf gestellt ist, alles drumherum verschwimmt sehr schnell. Bei späteren Fotos muss ich also schonmal die Blende kleiner machen. Auch sonst werde ich sicher noch viel mit der Kamera herumexperimentieren müssen, bis man wirklich solche Fotos hinbekommt. Montag beginnt (für mich) jedenfalls erstmal ein Fotokurs an der VHS, bin mal gespannt, was man da noch alles neues lernt ;)

P1020111

Meine aktuellen Versuche gibts auch immer bei Flickr – Hinweise & Tipps strengstens erwünscht :D

Geschrieben von Patrick Jedamzik am 12.10.2007 um 20:02 Fotographie

6 Kommentare to “Ein erster Versuch in Sachen Makrofotografie”

  1. Anje23 sagt:

    Also, ich finde, dass sieht schon ganz schön “ekelig” aus.

  2. Ja, stimmt schon. Aber irgendwie schon interessante Tiere, wenn man überlegt, dass die diesen vergleichsweise riesigen Körper vor allem mit diesen sechs Beinen bewegen: http://farm3.static.flickr.com/2204/1554144880_918e299bd6.jpg?v=0

  3. Thomas sagt:

    Mit dem “eklig” wäre ich mir da gar nicht so sicher. In Großaufnahme verlieren sie doch deutlich an Ekelfaktor, oder?

  4. Anje23 sagt:

    Thomas:

    Eigentlich hast Du recht. Sie sehen auf den Fotos nur noch halb so “Ekelig” aus wie in natura. Obwohl ich mich eigentlich vor keinem Tier so wirklich ekeln kann.
    Wollte damit auch nur sagen, dass die Bilder schon recht gut geworden sind!!!!

  5. Simon sagt:

    Ich denke die Dinger werden immer erst eklig sobald sie sich bewegen. So als Standfoto ist das in keinster Weise eklig. Finde die Fotos sogar bisschen langweilig.

  6. Also schön finde ich die Tiere jetzt aber auch nicht grade – insbesondere die wenigen Füße im Vergleich zum Körper machen es schon extrem seltsam :) Und aufregend sind die Bilder noch sicher nicht, als erster Versuch :D

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