Die Gefährdung der Demokratie durch den Kapitalismus V – Fazit

Nach nunmehr fünf Teilen der Reihe kommen wir nun zum vergleichsweise kurzen Fazit:

Auch wenn man demnach alleine aus dem Menschenbild von Liberalismus gegenüber dem der starken Demokratie von Benjamin Barber keine Schlussfolgerungen auf eine zukünftige Welt von McWorld ziehen kann, muss dies noch mit den vorherigen Ergebnissen insbesondere zur unsichtbaren Hand des Marktes verbunden werden.

Und damit zeigt sich, dass Interessen der Gesellschaft bei verstärkter Orientierung zum Kapitalismus verloren gehen können, weil sie entweder nicht vernünftig artikuliert werden können, wenn die gemeinschaftliche Diskussionen von Problemen verdrängt wird oder weil sich eben nicht durch die unsichtbare Hand das beste Ergebnis für die Gesellschaft einstellt.

Die Beispiele in der Verbindung zwischen Demokratie und Kapitalismus haben gezeigt, dass mehr Kapitalismus nicht zwingend mehr Demokratie bedeuten muss, sondern sich die Wirtschaft aus nachvollziehbarem Eigeninteresse selber gedrängt oder veranlasst sieht die Position des eigenen Unternehmens in den Vordergrund der Betrachtungen zu nehmen und es dabei zu gesellschaftlich ungewünschten Nebenwirkungen kommen kann.

Wie Barber schon sagte ist es nicht Aufgabe der Firmen für die Gesellschaft Sorge zu tragen, sondern die der demokratischen Gesellschaft selbst, die aber ihrerseits dann auch nicht diese Zügel aus der Hand geben darf, sondern ein engagiertes Gegengewicht zu McWorld aufbauen muss.

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