Das ganze Leben nur ein Spiel

Die Theorie ist ja spätestens seit Matrix bekannt: Wir leben alle nur in einer großen Simulation. Die Maschinen hätten die künstliche Intelligenz dahingehend ausgerichtet, die Menschen als Energiequelle anzuzapfen. Über Doeners Blog bin ich nämlich auf einen interessanten Artikel in der New York Times gestoßen, der diese Theorie mal anders aufbaut. Auch wenn ich nicht dran glaube (dran glauben will?), sehr interessant…

Diese Theorie basiert auf der einfachen Vorstellung, dass sich unsere Computerentwicklung so schnell voranschreitet, dass sie in wenigen Jahren – wobei der Zeitpunkt egal ist – komplexe Simulationen der Vergangenheit mit allen drum und dran darstellen könne. Also inklusive virtuellen Lebewesen mit eigenem Leben – wie bei den Sims nur eben noch realistischer :)

Wenn man dies mal weiterdenkt, ergeben sich auch bestimmte Folgen: Zum Beispiel wieso es Krieg und Elend gibt. „Peace is boring, Dude.“ Und in jedem Computerspiel, jeder Simulation gibt es Konflikte, Krisen, Kriege oder auch Katastrophen. Bei solchen Simulationen geht es auch darum, zu Testen, wie die „Probanten“ reagieren. In dem Gedankmuster stellt sich die Frage, wieso „Gott das alles zuläßt“ also ganz anders. Beachte dazu auch folgenden lustigen Comic :)

Naja, und so umfasst der Artikel in der New York Times noch die Frage, ob sich die Simulation nicht dadurch auflöst, dass man weiss in einer zu sein (nein, anscheinend ist der „Spieler“ tolerant genug) und was denn passiert, wenn man nun selber versucht virtuelle Welten dieser Komplexität zu erstellen („Gameover“, weil das dann die Rechenkapazität wohl doch irgendwann überlasten würde).

Alles in allem eine sehr interessante Theorie, auch wenn ich nicht glaube nur aus Bits und Bytes zu bestehen und teil einer großen Simulation zu sein. Vor allem… wäre dann der Spieler? Kannst dich ruhig outen :D

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