Bomben auf Mekka und Medina

Tancredo Townhall Diesen Vorschlag machte zumindest der republikanische Präsidentschaftskandidat Tom Tancredo als Reaktion auf einen Terroranschlag gegen die USA. Allerdings ist dies eindeutig nicht die Position der anderen republikanischen Kanddiaten und auch die Regierung distanzierte sich eingehend von diesem unsinnigen Vorschlag.

Wenn man über den Präsidentschaftswahlkampf berichtet und über unsinnige Vorschläge, muss man wohl leider auch Barack Obama kritisieren, der eine ziemliche Kriegsrethorik an den Tag gelegt hatte:

Wenn wir schlüssige Geheimdienst-Erkenntnisse über bedeutende Terrorziele haben, und Präsident Musharraf nicht handelt, dann werden wir es tun

sagte er beispielsweise gegenüber Pakistan, welches Bush dazu brachte dort die Wogen zu glätten und den Präsidenten anzurufen. Obama forderte jedoch auch ein demokratisches Pakistan als Verbündeten und ein stärkeres Vorgehen desselben gegen Koranschulen. Auch wolle Obama die Truppen in Afghanistan verstärken und es müssten die „mühseligen Restriktionen, die den Nato-Einsatz dort behindert haben“ der Europäer wegfallen.

Allerdings kündigte er auch eine verstärkte entwicklungspolitische Initiative an, um die Ursachen des Terrorismus zu bekämpfen.  Somit gibt er ein ziemlich zwiespältiges Bild ab, wobei man anmerkenen muss, dass es kaum einen wirklich pazifistischen Präsidenten geben wird, ein Vorgehen auf pakistanischen Boden – sollte es nicht engagiert gegen die Terroristen im Grenzgebiet vorgehen – wurde auf amerikanischer Seite schon öfter diskutiert und ich denke wenn es einen solchen Fall geben würde, könnte sich kein Präsident dem Druck vorzugehen entgegenstellen.

In den Umfragen verliert Obama jedoch gegenüber Clinton drei Prozentpunkte, so dass es nun 22 zu 41 steht. Allerdings zog er gleichzeitig in New Hampshire gleich auf, welche als Trendsetter für die folgenden Vorwahlen gelten könnte und bei dem sowohl Clinton wie Obama bei 31 Prozent liegen.

Back To Top