Tage, die man nicht vergisst…

Als heute morgen im Frühstücksfernsehen über den am 31. August bevorstehenden 10. Todestag von Lady Di berichtet wurde, wurde mir abermals bewusst, dass es manche historische Tage gibt, die man nicht vergisst. Zugegeben, der Todestag wäre an mir vorbei gerauscht und auch damals hatte er mich nicht groß betroffen, aber dennoch ist er durch eine persönliche Erfahrung präsenter als andere Tage.

An dem Tag des Todes war damals nämlich eine Fahrt mit der Familie und einer damals guten Freundin in einen Freizeitpark geplant. Den Tod hatte ich zwar so halb im Radio gehört aber – frag mich nicht wieso – für einen makaberen Scherz von Eins Live gehalten. Nun, dem Tag hat es jetzt nicht zusehr bedrückt, als ich im Auto erfahren habe, dass es kein Scherz war, aber dennoch ist diese Fahrt irgendwie mit dem Ereignis verbunden, so dass ich immer sagen kann, was ich an dem Tag getan habe, als Lady Di starb.

Ein weiterer Termin bei dem mir dies sofort präsent ist und bei dem ich den Eindruck habe, dass es allen so geht ist der 11. September. Ich saß damals beim Zivildienst und hatte in einem Forum davon gelesen, nur bei Spiegel konnte man nichts mehr rausfinden, weil deren Server überlastet war. Dies habe ich allerdings erst nachher erfahren, denn zuhause kam ich mit den Worten “Ich muss mal CNN gucken, da ist was passiert” in die Wohnung, worauf meine Mutter nur meinte, dass ich kein CNN gucken müsste, das würde überall laufen – ja und seitdem lief der Fernseher dann die ganze Nacht über.

Wie ist es bei dir? Welche Erinnerungen hast du an diese Tage? Welche weiteren historischen Daten haben sich in dein Gedächnis gebrannt? 😉

3 Kommentare

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  • Obwohl ich persönlich vielleicht der einzige Mensch auf der Welt bin, der dazu steht Lady Di nie leiden gehabt zu können, weiß ich wirklich noch was ich an dem Tag gemacht habe. Ich saß im Zug Richtung Kaserne, weil ich am folgenden Montag nämlich eingezogen wurde.

    Aber es stimmt schon, manchmal verbindet man historische Tage mit persönlichen Ereignissen. Wobei mir jetzt auf Anhieb nur noch einfallen würde, dass ich am Tag an dem Rabin erschossen wurde auf einem Klassentreffen war. Auf der anderen Seite kann sowas auch ins Auge gehen, eine sehr gute Freundin von mir hat am 11. September Geburtstag und wird jetzt in schöner Regelmäßigkeit gefragt wie es denn ist, an einem solchen Tag Geburtstag zu haben.

  • Stimmt, sowas ist dann schon fast wieder tragisch 😉
    Bei Rabins Ermordung habe ich wenn ich mich recht entsinne vor dem Fernseher gesessen und wollte Boxen gucken, als die Zeile durchlief und das Programm unterbrochen wurde – war schon ziemlich unheimlich.

  • Habe vorhin noch zu Kevin gesagt, es ist schon wieder 10 Jahre her, das wir mit Birgit im Moviepark waren, nämlich am Todestag von Lady Di.
    Am 11.September telefonierte ich mit dem KSB, als Petra meinte, ich solle doch mal das Fernsehen anmachen, in Amerika wäre etwas Schlimmes passiert. Als ich ihn einschaltete dachte ich erst, es liefe ein Katastrophenfilm.
    Gut erinnere ich mich auch noch an die Jahrhundertflut 2002. Von ihr hörte ich zum ersten Mal im Reisebus auf der Rückfahrt von Hamburg, wo ich das Musical “König der Löwen” gesehen hatte.

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