ArchivAugust 2007

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Das nette BKA
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Mit diesem Krieg ist kein Frieden mehr zu machen
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Chronologie einer Kernschmelze
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Social Advertising?
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Robert Zion in der WAZ
6
“Ein Zuschauer sagte, weder in Mügeln noch in Sachsen gebe es Fremdenfeindlichkeit.”
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Wie macht man einen Technosong?
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Zielgruppenorientierte Urlaubsangebote
9
Musikvideo zur Loveparade
10
Die Preiserhöhung bei der ELE – Ein Grund zu Wechseln?

Mit diesem Krieg ist kein Frieden mehr zu machen

Kein außenpolitisches Thema beschäftigt die deutsche Politik so, wie der Bundeswehreinsatz am Hindukusch. Dabei sind die diskutierten Lösungen für die schwierige Situation in der Lösung dem Problem nicht im Ansatz angemessen. Teile der Regierungsparteien denken darüber nach noch weitere Truppen nach Afghanistan zu schicken, während die Linkspartei meint, dass es Afghanistan besser gehen würde, wenn doch nur keine Bundeswehr mehr in dem Land wäre. Beides ist falsch, oberflächlich und zeigt keine neuen Ideen, keine neue Strategie für Afghanistan…

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Chronologie einer Kernschmelze

Die Wolke hat Hamburg erreicht. Die Hansestadt bietet ein gespenstisches Bild: Die Straßen sind mit Fahrzeugen verstopft, aber es sind keine Passanten zu sehen. Die Supermärkte sind nach Hamsterkäufen fast leer. Die Polizei hat Anweisungen bekommen, Plünderungen zu verhindern. Fast alle Geschäfte sind jetzt geschlossen.

So könnte es fünf Stunden nach einem kleinen Störfall des AKW Brunsbüttel in Deutschland aussehen. Technology Review hat den zugegeben nicht sehr wahrscheinlichen Fall eines GAUs im AKW Brunsbüttel nachgezeichnet – empfehlenswert zu lesen, denn trotz aller Unwahrscheinlichkeiten gab es dort ja schon Störfälle und passieren könnte es dennoch – vom ungelösten Atommüllproblem will ich erst gar nicht anfangen…

Social Advertising?

Es gibt Social Bookmarking, Social News, Social Networks und viel mehr in der “Mitmachwelt” des Web 2.0. Aber “Mitmach-Werbung”? Nun zumindest könnte man dem neuen Werbespot von Google Mail den Namen geben, denn an diesem waren rund 1.100 Menschen aus 65 Nationen beteiligt – zumindest teilweise. Alle waren aufgerufen, einen kleinen Spot zu drehen, bei dem sie eine “Email” weitergaben – insgesamt ein schöner Spot, aber sieh selbst:

[youtube qKAInP_tmHk]

“Ein Zuschauer sagte, weder in Mügeln noch in Sachsen gebe es Fremdenfeindlichkeit.”

In der aktuellen Süddeutschen kann man ein Interview mit der Band Virginia Jetzt! lesen, welche vor wenigen Tagen an einem Konzert, einer großen Podiumsveranstaltung gegen Rechts in Müngeln teilnehmen sollten – aber ihr Konzert bereits nach zwei Liedern abbrachen:

Wir sind schon skeptisch hingefahren, weil wir Sorge hatten, dass die Diskussion eine Werbeveranstaltung für den Ort werden könnte. Unsere Befürchtung wurde bestätigt. Es ging nicht um den Vorfall, der sogar als harmlose Schlägerei abgetan wurde. Für uns war das Thema aber Fremdenhass in Deutschland, und was man dagegen tun kann. Wir waren so empört, dass wir das Konzert nach zwei Liedern abgebrochen haben. Vorher haben wir an die Leute appelliert, sich der Fremdenfeindlichkeit im Ort zu stellen, statt sie zu leugnen.

Für die Aktion bekam die Gruppe ein wenig Beifall, aber auch einige Buh-Rufe – dem Großteil war dies aber anscheinend egal. In Emails der folgenden Tage wurde aber durchaus eine Zustimmung deutlich, etwas auszuprechen, was man sich selbst nicht wagte. Noch schlimmer: Ein Vertreter einer Organisation wurde – auf einem Fest gegen Rechts! – ausgebuht, diejenigen, die einen offenen Brief geschrieben und die Probleme beim Namen nennen, wurden als Nestbeschmutzer beschimpft.

Der O-Ton der Diskussion war: Wir Mügelner sind doch nicht schuld. Das hat uns enttäuscht, denn wer wegschaut, trägt Mitschuld. Ein Zuschauer sagte, weder in Mügeln noch in Sachsen gebe es Fremdenfeindlichkeit. Die Besucher haben applaudiert.

Eigentlich ein schönes Schlusswort, aber nochmal der Hinweis: Natürlich sind auch nicht alle Bewohner von Müngeln Neonazis – und das hat auch nie jemand behauptet – aber es ist ja nicht aus dem Nichts eine Kampagne hochgezogen worden. Es wurden in Müngeln acht Menschen verprügelt und verfolgt nicht wegen igendwelchen Streitigkeiten im Bierzelt, sondern weil sie nicht deutsch, weil sie indisch waren! Das sind Fakten, die eigentlich eine deutliche Abwehrreaktion, einen Schock ausüben sollten, stattdessen Schweigen und Beschwichtigungen. Liebe Mügeler – so ihr das lest – stellt euch nicht auf die Seite derjenigen, denen ihr das Schlammassel zu verdanken habt, sondern schließt sie aus der Gesellschaft aus! Zeigt, dass es euch leid tut, was mit den Indern passiert ist – ohne daraus eine eigene Schuld anzuerkennen.

Ich habe auch keine Schuld am Holocaust und trotzdem erkenne ich die Verantwortung und die Folgen die sich daraus für einen Deutschen – eigentlich jeden Menschen – ergeben. Ich muss mich nicht verteidigen für diese Tat, aber ich werde jederzeit dafür eintreten, dass sich soetwas nicht wiederholt und deshalb distanziere ich mich auch von allen Menschen, die meinen das dies eine gute Sache war oder Ausländer hassen, weil es Ausländer sind.

Und wenn ihr nicht wollt, dass man euch immer wieder diesen Spiegel eigener Ignoranz vorhält, dann seit ihr in der Verantwortung nicht zu ignorieren, dass es zumindest unterschwelligen Fremdenhass in der Stadt gibt und diesen aktiv zu bekämpfen. Augen zu und durch hat in der Nacht der Hetzjagd schon nicht funktioniert…

Zielgruppenorientierte Urlaubsangebote

Über NPD-Blog.info bin ich auf folgendes Switch-Urlaubsangebot gestoßen 😀

“Willkommen im Hotel Rudolf Heß – wunderschön gelegen inmitten einer National befreiten Zone. Blondierte Thai-Mädchen geben Ihnen für einen Moment das Gefühl, gemocht zu werden…”

[youtube LYXkuuOfnhA]

Musikvideo zur Loveparade

Als kleinen Nachtrag zur Loveparade gestern gibt es ein kleines Musikvideo von mir. Jeckyll & Hyde haben neben Rythmus im folgenden Spot auch was anderes tolles eingebunden: Lego-Männchen – der erste Teil ist ein Legofilm, aber dann geht es im Jumpstyle ab 😉 Hatte es vor einiger Zeit schonmal gesehen, für nicht schlecht befunden und nun wird es gepostet:

[youtube womFrEzka4A]

Die Preiserhöhung bei der ELE – Ein Grund zu Wechseln?

Seitdem der örtliche Energieversorger ELE angekündigt hat, seinen Strompreis ab dem ersten Oktober zu erhöhen, ist dies ein Diskussionsthema in Gelsenkirchen: Dennis hat es bereits gebloggt und gestern hatte es auch die Lokalpresse aufgegriffen. Den Vergleich, den Dennis zwischen ELE und LichtBlick gemacht hat, fand ich so interessant, dass ich ihn nochmal aufgegriffen habe um deutlich zu machen, dass die Gelegenheit für einen Wechsel des Stromanbieters damit günstig geworden ist… Weiterlesen