Heute hab ich endlich Frank Schätzings Buch “Lautlos” durchgelesen. Hatte es bereits letztes Jahr in New York dabei und naja, jetzt jedenfalls geschafft ![]()
Die Handlung spielt zum Zeit des G8 Gipfels in Köln 1999, wobei der Hauptcharakter O’Connor – ein Physiker auf Lesereise – mit dem Wiedersehen eines alten Studienfreundes, den es zur IRA verschlagen hatte, immer weiter in eine Verschwörung und Attentatsplanungen hineingezogen wird und Detektiv spielt…
Allzuviel will ich hier ja nicht verraten, aber das Buch ist gut. Zu Beginn zieht es sich m.E. ein wenig aber zum Ende habe ich es nicht mehr aus der Hand gelegt – und das will bei mir etwas heißen
Die Handlung ist spannend – wenn auch teilweise etwas vorhersehbar oder in das Klischee der “One-Man-Show (der die Welt rettet)” abrutschend – von Überraschungen geprägt und auch das ein oder andere “Sch…” kann einem durch den Kopf huschen.
Besonders gefallen hat mir auch die Beschreibung der Atmosphäre vor einem solchen Gipfel. Vielleicht war es von daher ganz richtig das Buch jetzt kurz vor Heiligendamm zu lesen und nicht schon im letzten Jahr! Auch, dass häufiger Schuldenerlasse angesprochen worden freut als Entschuldungskämpfer bei erlassjahr ja doch schon. Naja, war aber ja auch (wegen erlassjahr2000?) ein Hauptthema des Gipfels. Ansonsten bildet aber natürlich der Kosovokonflikt den (historischen) Rahmen der Handlung, die am Ende dennoch Fragen offen lässt.
Alles in allem kann es nicht ganz an “der Schwarm” heranreichen, welches ich -rückblickend- noch einen Tacken spannender fand. Dennoch gibts 8/10 Punkte für dieses Buch!
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