Zumindest könnte man das annehmen, nachdem herauskam, dass in einer Kaserne in Dresden einen Morgen lang die Hakenkreuzfahne, sowie die Reichskriegsflagge am Fenster eines Gebäudes hing. Die Flaggen wurden von der Bundeswehr vom Verfassungsschutz besorgt, um in einer Schulung über Symbole des Nationalsozialismus zu informieren. Dass sie am Fenster hingen sei ein “Lapsus”. Aber mal allen ernstes: Wie ein Hakenkreuz aussieht oder die entsprechende Fahne des Dritten Reichs dürfte nun wirklich jeder in der Schule gelernt haben, bei der Reichskriegsflagge könnte man das ggf. noch verstehen, aber eine Hakenkreuzfahne? Und selbst wenn: Wie kommt so ein Ding ans Fenster? Soetwas hängt man maximal in den Raum, aber doch nicht öffentlichkeitswirksam ans Fenster. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun. In Zeiten wo vor kurzem noch Menschen wegen durchgestrichenen Hakenkreuzen verurteilt wurden, bin ich auf das Ergebnis mal gespannt…
Bundeswehr muss lernen, wie das Hakenkreuz aussieht
April 13th, 2007 · Keine Kommentare
Tags: Politik
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