Heute habe ich Hape Kerkelings Buch “Ich bin dann mal weg” zuende gelesen, und war sehr angetan von der Lektüre der letzten Wochen. Gelesen hatte ich das Buch immer nur in der Bahn, aber das ging vorzüglich, man war schnell wieder drin. In dem Buch beschreibt der deutsche Comedian, wie der in Südfrankreich den Jakobspfad entlang pilgert bis zum Ziel aller Pilger: Der Kathedrale von Santiago de Compostela.
Die Rückseite des Buches beschreibt es wie folgt:
“… Ein außergewöhnliches Buch voller Witz, Weisheit und Wärme, ein ehrlicher Bericht über die Suche nach Gott und sich selbst und den unschätzbaren Wert des Wanders. …”
Und ich finde, dass das auch sehr treffend ist. Es ist ein durchaus ernstes Buch, was man von einem Komiker ja nicht unbedingt erwartet, ohne aber deshalb den Spaß außer acht zu lassen. So gibt es in dem Buch oft auf und abs. Mal was zu schmunzeln, wenn er über Mitpilger berichtet oder aus dem Alltag während des Pilgerns. Aber wenige Seiten später – sogar am selben Tag während der Route – trifft man auf tiefgehende Gedanken über sich selbst oder ernsthafte Themen wie den Tod.
Ich hatte mir das Buch gekauft, weil ich selber überlege im Sommer einige Tage dem üblichen Rahmen zu entspannen und wenige Tage zu wandern. Einfach mal raus aus dem normalen Trott und nachdenken – das steckte dahinter und wenn schon ein Buch in den Bestsellerlisten ist, was das zum Thema hat: Wieso nicht? Ich war mir unsicher, aber es ist wirklich sehr gut zu lesen und hat für mich auch einen neuen Blickwinkel auf die Person Hape Kerkeling eröffnet.
Stern(7,g)
0 Antworten bis jetzt ↓
Es gibt keine Kommentare bis jetzt...Trete Sachen weg, die vom Formular runterfallen.
Hinterlasse ein Kommentar