Heute abend konnte ich den Film Good Night, and Good Luck auf DVD gucken. Kurz zusammengefasst berichtet er von dem Fernsehjournalisten Edward R. Murrow, der sich während der McCathy Ära mit eben diesem anlegt. Es ist einer der Filme bei denen ich damals sagte: “Den musst du im Kino sehen”, aber dann nie gegangen bin. Und ich muss sagen, dass es auch nicht soo schlimm war…
Zwar schildert der Film recht gut die damaligen Verhältnisse, aber es fehlt dennoch irgendwie die Dramatik, die ein solcher Film dann doch irgendwie haben sollte. Der Schlagabtausch zwischen Murrow und McCathy ist doch fast schon ein Randthema und so hüpft der Film von Sendung zu Sendung, bei der dann auch entsprechend der Gedanke der Freiheit dargestellt wird – das große Ganze bleibt jedoch irgendwie im Hintergrund. Es mag sein, dass dies auch nicht Ziel war, sondern vielmehr die Sendung die Handlung komplett bestimmen sollte, aber mir fehle eben etwas. Deshalb gibts auch nur 6 von 10 Punkten für den Film. Stern(6,b)
Trailer:
[youtube gXWVB_KdX1U]
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1 Daniel // Feb 25, 2007 at 16:05
Wenn Steven Seagal McCarthy gespielt hätte, dann wäre das ein Top Film geworden, aber man kann ja nicht alles haben!
2 Patrick Jedamzik // Feb 25, 2007 at 23:43
Jaaa… Da hätte man gesehen, wie er bei der Ausstrahlung der Sendung von verwundert nach gereizt seinen Gesichtsausdruck ändert um dann wütend und aufgebracht mit allem was die Actionkunst zu bieten hat in die Redaktion stürmt und am ende dann sarkastisch etwas sagt wie “das hättest du nicht senden sollen, du alter Kommunist”
(Wer die Gesichtsausdrücke dabei sehen will: http://www.patje.de/2007/02/07/spitzendarsteller-steven-seagal, man kann sich sogar richtig den Wandel der Mimik vorstellen
)
Naja, wäre dann nicht mehr so realistisch, aber sicher auch mal interessante Geschichtsinterpretation.
3 Mel // Feb 26, 2007 at 00:10
Öhm, das heißt das der Film deiner Meinung nach nicht so gut ist. Dabei wollte ich ihn mir kaufen…mal sehen was ich mache…
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