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Europa Universalis III

Februar 17th, 2007 · Keine Kommentare

EU3.jpgHeute gibts nur einen Eintrag und dieser hat auch den Namen des Grundes: Europa Universalis III ist rausgekommen und ich konnte es ausgiebig testen. Dieses giganitsche Strategiespiel ermöglicht es dem Spieler die Kontrolle über eine von 250 Nationen der Jahre 1492 bis 1789 übernehmen um um Welt- (manchmal auch nur die Regionale-)Herrschaft zu wetteifern und in der neuen Welt Fuß zu fassen. Das dies auch ohne highend Grafikanforderungen dennoch ein spannedes Unterfangen sein kann, werde ich nun an meinem Beispiel der letzten Stunden vielleicht etwas verdeutlichen können ;)

Zu Beginn des Spiels kann und sollte man sich die Einleitungen ansehen und ausprobieren, damit man von den Optionen nicht erschlagen wird. Ich glaube ich habe trotz vielem spielen noch nicht alles komplett durchblickt, also hat es viel zu bieten. Nach diesem ersten Einstieg gehts dann auch gleich los. Man kann an jedem Zeitpunkt zwischen 1492 und 1789 beginnen, aber wesentliche Ereignisse dieser Zeit sind auch schon voreingestellt wie der Dreißigjährige Krieg oder der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg und einem Vorschlag für entsprechend interessante Nationen. Aber darauf ist man nicht beschrängt: Wer anstatt Spanien lieber doch ein bayerisches Weltreich aufbauen will, wird daran nicht gehindert: So stehen bis zu 250 Nationen zur Verfügung, sofern sie zu der Zeit existierten.

Bei sovielen Nationen stehen natürlich Diplomatie und Militär hoch im Kurs: Bei der friedlichen Kommunikation stehen unzählige Methoden, wie beispielsweise auch die Staatehe oder Vasallisierung zur Verfügung um sich auf friedlichem Weg die Kontrolle über andere Staaten zu bekommen. Wenn dies nicht geht, dann muss eben das Militär ran: Laut Herstellerangaben kann man so über 100 Einheitentypen zusammenstellen und in die Schlacht führen. Große Ereignisse, wie bei Total War, darf man da nicht erwarten: Schlachten sind immer auf der Hauptkarte und eher statistisch erfasst, als durch eine Animation oder gar eine eigene Strategiekomponente.

Aber nicht nur für den nervigen Nachbarn dient das Militär: Auch wiederspenstige Einwohner der zu gründenden Kolonien kann und muss entgegengetreten werden, um die neuen Bestandstümer im Übersee zu sichern. Denn wir erinnern uns: 1492 wurde Amerika ersetzt und so gibt es zu Beginn viele graue Flächen, die in den Farben einer Nation gefärbt werden wollen…

eu3_screen.jpg

Auch die Religion spielt natürlich zu der Zeit eine große Rolle. Zu Beginn und auch 1510, in dem Jahr wo ich grade spiele, ist natürlich noch alles schön brav katholisch, aber wenn man kurz in den Süden expandiert, muss man schon einen Weg finden, um den Islam zu missionieren – was diesen nicht sonderlich gefallen muss. Bin mal gespannt, was erst kommt, wenn die Reformation richtig loslegt.

Alles in allem bietet Europa Universalis soviele Optionen und Möglichkeiten, so dass ich wahrscheinlich nicht annähernd die unzähligen Optionen beschreiben kann, aber ich muss sagen, das Spiel hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen wegen der großen Freiheiten. Natürlich läufts irgendwie (zumindest nach meinem Eindruck) doch irgendwann aufs militärische hinaus, aber vielleicht gehts auch als Handelsmacht? Einen Versuch ist es jedenfalls wert. Ein vergleichbares Spiel ist Heart of Iron (I und II), welches ähnliches im zweiten Weltkrieg vornimmt, auch dort ist jedes Land spielbar, aber das erschlagen mich die Optionen einfach zu sehr: Wie gut, dass es im Mittelalter keine Luftwaffe gibt und die Forschung auch sehr übersichtlich ist ;)

Das Spiel macht jedenfalls viel Spaß und habe in anderen Foren auch schon einige Hinweise gelesen, so dass ich vielleicht nochmal neu anfange ;)

Zum Anschluss, bevor ich die letzte französische Siedlung suche oder diese um eine Kapitulation bitte, noch schnell ein Link zu einem ausführlicheren Test und ein Demovideo zum Spiel:

[youtube WwuFw2nf5tw]

Tags: Computer und Web

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