Widerstand gegen Killerspielverbot?

killerspiele.jpgHeute stand der Bayerische Antrag für ein Verbot von Killerspielen auf der Tagesordnung des Bundesrates. Über meine Meinung dazu hatte ich ja schon berichtet, und es freut mich, dass es auch im Bundesrat noch Politiker gibt, die erkennen, was Populismus ist. So stellt SPD Chef Kurt Beck eindeutig fest, dass „diese populistischen schnellen Vorstöße (…) wirklich nicht geeignet [sind]“. Und auch der nordrhein-westfälische Familienminister Armin Laschet (CDU) erkannte richtig, dass wissenschaftlich keine Verbindungen zwischen den Amokläufen und Computerspielen zu ziehen sei. Parlamentarisch wurde der Antrag nochmal in die Ausschüsse verwiesen.

Ich habe zu meinem Beitrag von vor einem Monat nur noch eins hinzuzufügen: Prüft richtig! Also Jugendschutz zu kontrollieren und sicherzustellen, dass junge Menschen nicht an gewaltdarstellende Spiele herankommen finde ich ja richtig, aber nicht nur beim Verkauf Regeln aufstellen, sondern auch beispielsweise Internetcafes in die Pflicht nehmen. Letztens musste ich von einem eine kurze Email verschicken und dort saßen viele Jugendliche, die sicher noch nicht alt genug waren um sich auch nur virtuell die Köpfe wegzuschießen. Da ab und an mal eine Jugendschutzkontrolle bringt mehr als Erwachsenen ihre Unterhaltung wegzunehmen.

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