Resolutionsentwurf der USA gegen Holocaust Leugnung

Anlässlich des Holocaustgedenktages der Vereinten Nationen am 27.Januar und (inoffiziell wohl auch) der “Holocaust-Konferenz” des iranischen Präsidenten im letzten Monat, haben die USA einen Resolutionsentwurf vorgestellt, der alle Staaten auffordert, gegen die Leugnung des Holocaust vorzugehen, da eine Verharmlosung nur die Chance erhöhe, dass sich soetwas wiederhole. Die Resolution soll zudem ein deutliches Zeichen sein, dass “Genug genug” sei – insbesondere im Hinblick der Holocaust Konferenz im Iran. Ich bin jedenfalls gespannt, wie diese Resolution in der Vollversammlung aufgegriffen wird und ob die Israelfeindlichkeit, die viele Sitzungen der UN bestimmt auch bei dieser historischen Frage Einfluss haben wird.

4 Kommentare

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  • Wieso wird der Aussenminister F. W. Steinmeier der Bundesrepublik Deutschland noch bis März offen gedeckt? “Leichen pflasterten deren Weg” bis Abwahl Herbst 2005!

  • Äh… wo ist denn da die Verbindung zum Artikel, der sich um Holocaust und eine UN-Resolution dazu dreht?

    Ich lasse den Kommentar nun mal drin, aber zukünftig lösche ich themenfremdes. Zu Steinmeier und der ganzen Sache würde ich auch gerne was schreiben, aber dazu fehlt mir momentan die Zeit, dass dann auch vernünftig aufzuarbeiten.

  • […] “Der Holocaust und die Verbrechen und Ideologien des Nationalsozialismus müssen fester Bestandteil der Schulbildung werden und bleiben. Über 60 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee sind Fremdenhass und Antisemitismus noch immer ein gesellschaftliches Problem, das auch in Deutschland wieder Zuwachs erhält. Immer mehr Jugendliche lassen sich von den Lügen und menschenverachtenden Ideologien der HolocaustleugnerInnen beeindrucken. Kinder und Jugendliche müssen auch weiterhin mit dem Holocaust konfrontiert und über die Besonderheiten der deutschen Geschichte aufgeklärt werden, um Vergessen, Sättigung oder gar Mystifizierung vorzubeugen. An wichtiger Stelle muss dabei stehen, den Kindern und Jugendlichen die Bedeutung von Demokratie und den Rechten des Individuums für ihr Leben erfahrbar zu machen. Die GRÜNE JUGEND erwartet, dass die UNO-Vollversammlung am Freitag in einem Resolutionsentwurf die Leugnung des Holocausts verurteilt. Dies ist nicht bloß für die Antisemiten im Iran ein klares Zeichen, sondern auch für die Rechtsextremen in Deutschland und Europa. Es ist ein Skandal, dass bekannte HolocaustleugnerInnen ihre demokratiefeindlichen Äußerungen von den Parlamentssitzen aus tätigen können. Wir begrüßen deshalb das Gerichtsurteil gegen den Vorsitzenden der neu gegründeten rechtsextremen ITS-Fraktion im Europaparlament wegen der Leugnung des Holocausts. Langfristig wird der Kampf gegen rechtsextremes Gedankengut aber nur in den Köpfen der jungen Generation gewonnen.” […]

  • Fünf Jahre Gefängnis hat der Verbrecher nun erhaltern, der in Deutschland ein radikaler Leugner der strategischen Judenvernichtung ist. In der Strafanstalt wird er welche Gelegenheit bekommen, die Morde an Kranken, aber auch an gesunden Säuglingen im Krieg (in normalen Krankenhäusern in Münster, Nordhhein-Westfalen), vier Stunden nach deren Geburt durch Saüglingsschwestern zu bedauern? .

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